Der Gelbschnabelmilan ist ein mittelgroßer Greifvogel, eng mit dem Schwarzmilan verwandt, aber durch den komplett gelben Schnabel gut zu unterscheiden. Er ist überwiegend dunkelbraun und ein äußerst seltener Gast auf den Kanarischen Inseln.
Achte auf den vollständig gelben Schnabel an einem dunklen Milan.
Insgesamt dunkelbraun mit etwas hellerem Kopf und Hals, komplett gelber Schnabel, gelbe Beine und flach gegabelter Schwanz.
Den ganzen Tag aktiv
Oft in lockeren Trupps, besonders an Nahrungsquellen und Schlafplätzen.
Kein eigentlicher Gesang; gibt einen dünnen, abfallenden Pfiff ähnlich dem Schwarzmilan von sich.
Langgezogene, wiehernde 'klee-ee-ee'- oder 'pii-ii-ii'-Rufe.
Segelnd und gleitend auf Nahrungssuche, oft an Müllkippen und entlang von Gewässern nach Aas suchend.
Weißlich mit braunen bis rötlichen Flecken, variabel, Gelege 2–3 Eier.
Der Gelbschnabelmilan ist in Afrika südlich der Sahara weit verbreitet, erreicht Europa aber nur selten.
Er wird manchmal als Unterart des Schwarzmilans betrachtet, gilt heute aber meist als eigenständige Art.
Der komplett gelbe Schnabel ist das beste Feldmerkmal zur Unterscheidung vom Schwarzmilan.
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