Die Hausente ist die verwilderte, domestizierte Form der Stockente, seit Jahrtausenden gehalten und heute praktisch in jedem europäischen Stadtpark-Teich anzutreffen. Das Gefieder variiert je nach Rasse stark — reinweiße Peking-Enten, glänzend schwarze Cayuga, übergroße Rouen, schlanke aufrechte Laufenten und viele scheckige Mischformen — und sie kreuzt sich frei mit Wildenten, wobei für Parkbesuchende oft schwer einzuordnende Mischformen entstehen.
Eine Ente, die reinweiß, tiefschwarz, übergroß oder ungewöhnlich aufrecht ist, ist fast immer eine Hausente oder ein Mischling — keine seltene Wildart.
Je nach Rasse sehr unterschiedlich: Peking-Ente reinweiß mit orangefarbenem Schnabel und orangen Läufen; Cayuga glänzend schillernd schwarz; Rouen wie eine Stockente gezeichnet, aber deutlich größer und schwerer; Laufente aufrecht und flaschenförmig in Weiß, Beige oder gescheckt.
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Eng mit dem Menschen verbunden; große Mischtrupps lassen Annäherung zu und betteln um Futter.
Kein eigentlicher Gesang; bei der Balz weiche Pfiffe und Knurrlaute, übernommen von der Stockente.
Laute, rau klingende 'Quack'-Rufe wie bei der Stockente, oft von Weibchen anhaltend vorgetragen; manche Rassen sind deutlich lauter.
Drängt sich an Teichufern um Futtergaben, schwimmt zutraulich auf Menschen zu und streitet um Brot oder Körner.
Hellweiß bis grünlich, groß, meist 8–14 Eier pro Gelege; Legerassen erreichen über 200 Eier pro Jahr.
Hausenten werden seit mindestens 4.000 Jahren vom Menschen gehalten und sind heute die vertrautesten Enten in europäischen Stadtparks.
Viele der 'merkwürdig wirkenden' Enten in Parkteichen sind schlicht Mischlinge aus wilden Stockenten und verwilderten Hausenten.
Aufrecht gehende Laufenten, ursprünglich aus Südostasien, legen über 300 Eier pro Jahr — weit mehr als jede Wildente.
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