Der Eleonorenfalke ist ein mittelgroßer, eleganter Falke mit langen, spitzen Flügeln und langem Schwanz. Es gibt eine helle und eine dunkle Morphe. Er brütet kolonial auf Mittelmeerinseln und zeichnet sich durch eine späte Brutzeit aus, die mit dem Herbstzug kleiner Vögel zusammenfällt.
Achte auf spät brütende Inselkolonien, die ziehende Singvögel jagen.
Dunkle Morphe: fast vollständig rußbraun bis schwärzlich; Helle Morphe: helle Unterseite mit Strichelung, dunkle Kopfplatte und Bartstreif.
Am besten nachmittags
Brütet oft in lockeren Kolonien an Meeresklippen und jagt mitunter in kleinen Gruppen.
Kein Gesang; gibt in Kolonien ein raues 'kek-kek-kek' oder schnatternde Rufe von sich.
Scharfes, wiederholtes 'kek' oder 'klee-klee' bei Alarm.
Fängt ziehende Singvögel im Flug über dem Meer während der späten Brutzeit.
Cremefarben bis rosig mit rotbraunen Flecken, 2–4 Eier pro Gelege.
Der Eleonorenfalke brütet später als jeder andere europäische Greifvogel, um den Herbstzug der Singvögel auszunutzen.
Er brütet fast ausschließlich auf abgelegenen Mittelmeerinseln.
Die Art ist nach Eleonora von Arborea benannt, einer sardischen Herrscherin, die Greifvögel schützte.
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