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Rußbülbül

Rußbülbül (Pycnonotus cafer)

Pycnonotus caferSingvögelBülbüls
SeltenLCStandvogel

Der Rußbülbül ist ein rußig-brauner Singvogel mit schwarzem, behaubtem Kopf, schuppig gemusterter Brust, weißem Bürzel und einem diagnostisch leuchtend roten Unterschwanzgefieder. Ursprünglich aus Südasien, ist er seit den 1980er Jahren auf den Kanarischen Inseln (Teneriffa) und lokal um Madrid als invasive Art etabliert und kann dort Gärten zulasten heimischer Vögel dominieren.

Gewicht (g)
25–42Gewicht (g)
Länge (cm)
19–21Länge (cm)
Spannweite (cm)
27–32Spannweite (cm)
Farben
Braun
Schwarz
Rot
Weiß
Bestimmung
GrößeKleinGestaltSchlank gestrecktSchnabelDünn spitzSchwanzLang gestuftBeineKurz
Feld-Tipp

Auf Teneriffa ist die Kombination aus schwarzem behaubtem Kopf, schuppig braunem Körper und rotem Aufblitzen unter dem Schwanz unverwechselbar — kein einheimischer europäischer Bülbül zeigt diesen roten Unterschwanz.

Fotos

Gefieder

MännchenWeibchen

Rußig-brauner Körper mit dunklerem (fast schwarzem) behaubtem Kopf, schuppigen, hell gerandeten Federn an Brust und Rücken, weißem Bürzel, dunklem Schwanz mit klarer weißer Spitze und leuchtend rotem Unterschwanzfleck.

Plumage

Ökologie

Nahrung
FrüchteInsektenNektar
Habitat
StadtgebietBuschlandAckerland
Aktivität
Tagaktiv

Am besten morgens

Sozial
Paarweise

Eng paargebunden; territorial an blühenden und fruchttragenden Bäumen in Gärten.

Nisten
Shrub concealed
Zug
Standvogel

Stimme

Gesang

Ein kurzes, fröhliches Trällern flüssiger Töne; nicht sehr vielseitig im Vergleich zu heimischen Sängern.

Ruf

Ein helles, wiederholtes 'pick-pick' oder 'ginger-beer'-Motiv, oft von erhöhter Sitzwarte vorgetragen.

Typisches Verhalten

Typisches Verhalten

Stellt im Sitzen auf Dächern oder Drähten den schwarzen Federbusch auf, wippt mit dem Schwanz und zeigt dabei den roten Unterschwanzfleck, begleitet von hellem 'pick-pick'.

Eier

Eier

Rosa-weiß mit rotbraunen Flecken am stumpfen Ende verdichtet, meist 2–4 Eier pro Gelege in einem kleinen Napfnest in einem Strauch.

Wusstest du?

Sie zählt zu den 100 schädlichsten invasiven gebietsfremden Arten der Welt — sie raubt Eier und Junge kleiner einheimischer Vögel.

Seit den 1980er Jahren auf Teneriffa nach Volierenfluchten etabliert; seit 2018 auch auf Fuerteventura brütend nachgewiesen.

Bülbüls verdauen Früchte sehr schnell und sind in ihrem Einbürgerungsgebiet wichtige Verbreiter invasiver Pflanzensamen.

Schutzstatus

LC
Nicht gefährdetstabil
Europäische Population
500–2 500Brutpaare

Verbreitung

Demnächst verfügbar
Jul
Legendär
Sehr selten
Selten
Ungewöhnlich
Häufig
Sehr häufig

Beste Beobachtungsorte

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