Die Wilsonschnepfe ist das nordamerikanische Gegenstück zur Bekassine und tritt in Europa nur als Irrgast auf. Sie ähnelt der Bekassine stark, unterscheidet sich aber durch feinere Kopfzeichnung und stärkere Bänderung an den Unterflügeln.
Prüfe die Unterflügelbänderung genau; die Trennung von der Bekassine ist subtil.
Braun gesprenkelte Oberseite mit auffälligen hellen Streifen, starke Bänderung an den Unterflügeln, schmalerer heller Mittelstreif auf dem Scheitel.
Am besten bei Morgengrauen
Meist einzeln oder in sehr kleiner Zahl an nassen Nahrungsplätzen.
Ein wummerndes 'hu-hu-hu', das durch die Steuerfedern im Balzflug erzeugt wird.
Ein scharfes, heiseres 'skaiip' oder 'kek'.
Führt Balzflüge mit charakteristischem Wummern der Steuerfedern aus.
Olivbuff mit dunkelbraunen Flecken, typischerweise 4 Eier pro Gelege.
Die Wilsonschnepfe ist ein äußerst seltener Irrgast in Europa mit nur wenigen Nachweisen.
Sie wurde früher als Unterart der Bekassine betrachtet.
Die Art ist nach dem amerikanischen Ornithologen Alexander Wilson benannt.
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