Die Hirtenmaina ist ein gedrungener, schokoladenbrauner Star mit glänzend schwarzer Kappe, leuchtend gelbem Schnabel und Läufen sowie auffälligem gelbem nackthäutigem Augenfleck. Im Flug fallen ein deutlicher weißer Flügelfleck und eine weiße Schwanzspitze auf. Ursprünglich aus Südasien, ist sie seit den 1990er Jahren auf Zypern als invasive Standvogelart etabliert und auch in Portugal und Spanien lokal angesiedelt — sie zählt zu den schädlichsten invasiven Vogelarten weltweit.
Achte auf den gelben nackten Augenfleck in Kombination mit dem weißen Flügelblitz im Flug — keine einheimische europäische Starenart zeigt diese Merkmalskombination.
Schokoladenbrauner Körper, glänzend schwarzer Kopf und Brust, leuchtend gelber Schnabel, gelber nackthäutiger Augenfleck, gelbe Läufe, weißer Flügelfleck und weiße Schwanzspitze.
Am besten morgens
Bildet enge, laute Schlafgemeinschaften in Stadtpalmen und Zierbäumen; Paarbindungen ganzjährig.
Lange, aneinandergereihte Strophen, von erhöhten Sitzwarten in der Morgen- und Abenddämmerung vorgetragen.
Ein lautes, abwechslungsreiches Gewirr aus Gluck-, Quiek-, Klick- und Pfeiflauten mit ausgeprägter Imitation anderer Vogelarten und sogar menschlicher Sprache.
Schreitet selbstbewusst über Rasen und Gehwege mit zackigem, kopfwippendem Gang, häufig paarweise oder in kleinen lauten Gruppen.
Glänzend türkisblau, eiförmig, meist 4–6 Eier pro Gelege in Höhlen von Gebäuden, Palmen oder Bäumen.
Sie zählt zu den 100 schädlichsten invasiven Arten der Welt und wurde 2019 in die EU-Liste invasiver gebietsfremder Arten aufgenommen.
Auf Zypern tauchte sie erstmals in den 1990er Jahren als Gefangenschaftsflüchtling auf und breitet sich seither über alle größeren Küstenstädte aus.
Mainas sind sehr intelligent und gehen lebenslange Paarbindungen ein; sie übernachten oft gemeinschaftlich in Palmen und Stadtbäumen.
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