Die Naumanns Drossel ist eine mittelgroße Drossel mit hellbraunem Rücken, auffälligem hellem Überaugenstreif und charakteristisch rostbraunen Flanken und Bürzel. Sie ist eine östliche Art und erscheint in Europa nur selten als Irrgast.
Achte auf rostfarbenen Bürzel und Flanken mit starkem hellem Überaugenstreif.
Hellbraune Oberseite, weiße Unterseite mit kräftig rostbraunen Flanken und Bürzel, dunkle Brustflecken und heller Überaugenstreif.
Am besten morgens
Meist einzeln oder in kleinen lockeren Gruppen, oft zusammen mit anderen Drosseln.
Ein abwechslungsreicher, melodischer Gesang, weicher und weniger kräftig als bei anderen Drosseln.
Ein scharfes 'tschack' oder 'tuck', oft wiederholt.
Sucht häufig am Boden an Waldrändern nach Nahrung und wirft dabei Blätter mit dem Schnabel zur Seite.
Blass blaugrün mit brauner Sprenkelung, meist 3–5 Eier pro Gelege.
Die Naumanns Drossel brütet in Sibirien und überwintert in Ostasien.
Sie ist nach dem deutschen Naturforscher Johann Andreas Naumann benannt.
Beobachtungen in Europa sind äußerst selten und begeistern Vogelbeobachter.
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