Die wilde Felsentaube ist eine mittelgroße Taube mit einheitlich hellgrauem Körper, zwei kräftigen schwarzen Flügelbinden, glänzend grün-violettem Halsschimmer und reinweißem Bürzel. Sie ist die wilde Stammform aller Haus- und Stadttauben, in Europa heute aber auf abgelegene Meeresklippen und Felsinseln beschränkt — die meisten ‚Felsentauben' in Städten und Ortschaften sind tatsächlich Stadttauben (Columba livia f. domestica).
An abgelegenen Meeresklippen achte auf einheitliches Schiefergrau, zwei saubere schwarze Flügelbinden und den weißen Bürzel im Flug — und das Fehlen jeder Farbvariation. Jede Taube in der Stadt ist die Stadtform, nicht diese hier.
Blaugraues Gefieder, zwei schwarze Flügelbinden, dunkles Schwanzband, irisierender grün-violetter Hals.
Den ganzen Tag aktiv
Bildet oft Trupps, die über Futter- oder Schlafplätzen dicht zusammen kreisen.
Weiches, rollendes Gurren: 'gu-ruu, gu, gu'.
Tiefe, kehlig gurrende Laute.
Zeigt ausgeprägtes Heimfindevermögen und bildet große Trupps beim Fressen.
Glänzend weiß, unbefleckt, meist 2 Eier je Gelege.
Wilde Felsentauben sind die Stammform aller Haus- und Stadttauben — jede Straßentaube weltweit trägt ihre Gene.
Sie finden über hunderte Kilometer nach Hause — eine Fähigkeit, die die Zucht von Brieftauben ermöglichte.
Echte Wildbestände sind in Europa heute selten, da sie sich ständig mit zurückwandernden Stadttauben kreuzen.
Auf Shetland und den Äußeren Hebriden brüten sie noch in echten Meereshöhlen, genau wie seit zehntausenden von Jahren.
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