Der Kanarische Austernfischer war ein großer, auffälliger Watvogel mit schwarz-weißer Gefiederfärbung, der nur auf den östlichen Kanarischen Inseln vorkam. Er besaß einen langen, kräftigen orangeroten Schnabel und rosafarbene Beine. Die Art wurde Anfang des 20. Jahrhunderts zuletzt sicher nachgewiesen und ist heute ausgestorben.
Beachte die ganz schwarzen Oberseiten mit langem orange-rotem Austernfischer-Schnabel.
Glänzend schwarzer Kopf, Hals und Oberseite mit weißen Unterseiten; langer orangeroter Schnabel und rosafarbene Beine.
Den ganzen Tag aktiv
Wahrscheinlich in Paaren oder kleinen Ufergruppen an Felsküsten unterwegs.
Kein eigentlicher Gesang; gab scharfe, pfeifende Rufe von sich.
Lautes, klares 'piip' oder 'kliep', ähnlich wie bei anderen Austernfischern.
Spezialisierte sich auf die Nahrungssuche nach Napfschnecken und anderen Gezeitentieren auf Felsküsten.
Nicht gut dokumentiert; vermutlich buff- bis olivfarben mit dunklen Flecken, 2–3 pro Gelege.
Der Kanarische Austernfischer war der einzige Austernfischer, der endemisch auf den östlichen Atlantikinseln vorkam.
Sein Aussterben wird auf Übernutzung der Muschelbänke und menschliche Störungen zurückgeführt.
Über seine Brutbiologie ist aufgrund des frühen Verschwindens kaum etwas bekannt.
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