Großer, dunkler Ibis mit unbefiederter roter Gesichtshaut, langem gebogenem rotem Schnabel und zotteligem Schopf im Nacken. Einst in Europa heimisch, heute nur als seltener Irrgast oder in Wiedereinbürgerungsprojekten zu finden.
Achte auf das nackte rote Gesicht und den langen gebogenen roten Schnabel.
Glänzend schwarz mit grünlich-violetter Irisierung; unbefiederte rote Gesichtshaut und Kehle; zotteliger Schopf im Nacken.
Am besten morgens
Zieht und sucht meist in kleinen Trupps Nahrung, oft in lockeren Reihen fliegend.
Singt nicht; gibt tiefe krächzende und grunzende Laute von sich.
Raue, kehlig krächzende und grunzende Rufe, besonders in Kolonien.
Fliegt während des Zuges in V-förmigen Formationen.
Weißlich bis blass blaugrün mit brauner Sprenkelung, meist 2–4 Eier pro Gelege.
Der Waldrapp war einst in Süd- und Mitteleuropa weit verbreitet, starb aber vor Jahrhunderten in Europa aus.
Moderne Wiederansiedlungsprojekte in Österreich, Deutschland und Spanien sollen wilde Populationen wiederherstellen.
Er gehört zu den weltweit am stärksten bedrohten Vogelarten.
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