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Wiesenpieper

Wiesenpieper (Anthus pratensis)

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Sehr häufigLCLangstreckenzieher

Der Wiesenpieper ist ein kleiner, schlanker Pieper mit braun gestreifter Oberseite und stark gestreifter Unterseite. Er ist in offenen Wiesen und Mooren in weiten Teilen Europas häufig anzutreffen und wird oft am Boden laufend oder im trillernden Singflug beobachtet.

Gewicht (g)
15–23Gewicht (g)
Länge (cm)
14–15.5Länge (cm)
Spannweite (cm)
22–25Spannweite (cm)
Bestimmung
GrößeSehr kleinGestaltSchlank gestrecktSchnabelDünnSchwanzMittel gerundetBeineMittelgroß
Feld-Tipp

Achte auf den flatternden Singflug und die stark gestrichelte Unterseite.

Expertenniveau

Gefieder

MännchenWeibchen

Braune Oberseite mit dunkler Streifung, beigefarbene Unterseite mit kräftiger dunkler Brust- und Flankenstreifung, weiße äußere Schwanzfedern.

Plumage

Ökologie

Nahrung
InsektenSpinnenSamen
Habitat
GraslandAckerlandTundraBuschland
Aktivität
Tagaktiv

Am besten morgens

Sozial
Kleine Trupps

Außerhalb der Brutzeit tritt er oft in lockeren Trupps auf, besonders während Zug und Überwinterung.

Nisten
Boden verborgen
Zug
Langstreckenzieher

Stimme

Gesang

Eine hohe, wiederholte Serie von Trillern und Zwitschern, meist im trillernden Singflug vorgetragen.

Ruf

Ein dünnes, hohes 'ist' oder 'ziip', oft im Flug geäußert.

Typisches Verhalten

Typisches Verhalten

Führt trillernde Singflüge aus, bei denen er mit ausgebreiteten Flügeln herabschwebt.

Eier

Eier

Grauweiß bis bufffarben, dicht braun gesprenkelt, meist 4–5 pro Gelege.

Wusstest du?

Der Wiesenpieper ist einer der Hauptwirte des Kuckucks in Europa.

Während des Zuges können sie große Schwärme von mehreren Hundert Vögeln bilden.

Im Frühling führen sie charakteristische 'Fallschirm'-Singflüge aus.

Häufig verwechselt mit

Feldpieper
FeldpieperDer Brachpieper ist größer und deutlich blasser sandbraun, mit längeren Beinen, längerem Schwanz und viel schwächerer Bruststrichelung.
Wiesenpieper
WiesenpieperDie Wasserpieper ist oberseits grauer, zeigt einen deutlicheren hellen Überaugenstreif, unten viel sauberer mit feinerer Bruststrichelung und weißere Außensteuerfedern.
Berthelotpieper
BerthelotpieperDer Kanarenpieper ist oberseits heller und schlichter, unterseits deutlich weißlicher, feiner gestrichelt und mit kürzerem, schwächerem Überaugenstreif.
Blythpieper
BlythpieperDer Steppenpieper ist größer und kräftiger, mit stärkerem Schnabel, schlichterem Gesicht und mehr bufffarbener Unterseite, deren Strichelung weitgehend auf die Brust beschränkt ist.
Rotbraunbauchpieper
RotbraunbauchpieperDer Pazifikpieper ist unterseits heller und schwächer gestrichelt, mit bufffarbenerem Bauch, olivbrauner Oberseite und längerem Schwanz.
Strandpieper
StrandpieperDer Strandpieper ist dunkler und kräftiger, mit schmutziger olivbrauner Oberseite, stärkerem Schnabel und geringerem Kontrast zwischen gestrichelter Unterseite und Gesicht.
Langschnabelpieper
LangschnabelpieperDer Langschnabelpieper ist größer und schlichter, mit auffallend längerem Schnabel, längerem Schwanz und deutlich schwächerer Unterseitenstrichelung.
Olivenbaumwürgerpieper
OlivenbaumwürgerpieperDer Waldpieper hat einen markanteren hellen Überaugenstreif, sauberere weißliche Unterseite mit Strichelung vor allem auf der Brust und oft einen dunkleren olivfarbenen Rücken.
Feldpieper
FeldpieperDer Paddypieper ist größer und schlichter, mit wärmer brauner Oberseite, längerem Schnabel und deutlich schwächerer Unterseitenstrichelung.
Pechorapieper
PechorapieperDer Spornpieper hat einen viel kräftigeren hellen Überaugenstreif, markante Rückenstreifen und eine sauberere buffweißliche Unterseite mit feinerer Strichelung.
Steppenpieper
SteppenpieperDer Spornpieper ist deutlich größer und aufrechter, mit längeren Beinen und längerem Schwanz, kräftigerem Schnabel und weniger dichter Unterseitenstrichelung.
Baumpieper
BaumpieperDer Baumpieper zeigt ein markanteres Gesicht mit deutlicherem Überaugenstreif, rosigere Beine und eine Unterseitenstrichelung, die meist auf Brust und Flanken konzentriert ist.
Nordamerikanischer Wasserwaldsänger
Nordamerikanischer WasserwaldsängerDer Wassertreterwaldsänger hat einen viel markanteren weißen Überaugenstreif, breitere dunkle Unterseitenstreifen und einen kräftigeren, grasmückenartigen Schnabel.

Schutzstatus

LC
Nicht gefährdetabnehmend
Europäische Population
7 000 000–12 000 000Brutpaare

Verbreitung

Demnächst verfügbar
Jul
Legendär
Sehr selten
Selten
Ungewöhnlich
Häufig
Sehr häufig

Beste Beobachtungsorte

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